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Bachraiberfasnet 2016

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Plakat 2016

 

 

Fasnet 2015

Stettener Bachraiber feiern überschwänglich

Gränzbote vom 15.02.2015

Seit 25 Jahren behauptet sich die Zunft zwischen den Großen in der Region. Eine ganze Bühne voll Stettener Bachraiber (ganz rechts Alex Lux) sorgten für einen närrischen, stimmungsvollen Jubiläumsabend

 

Die Stettener Bachraiber bestehen jetzt 25 Jahre. Sie haben sich zwischen den großen Narrenzünften der Region behauptet und sind zur Fasnet aus Stetten nicht mehr wegzudenken. „Uns hätt’ me allerhöchstens drei, vier Johr gebe“, wusste der ins Badische gezogene Stettener Obernarr Manuel Waizenegger bei der traditionellen Bachraiberfasnet im vollbesetzten Gemeindezentrum stolz zu erzählen.

Die Stettener Narren haben jetzt mit viel Elan, Eigeninitiative und Mutterwitz das 25-jährige Jubiläum gefeiert. Vor einem Vierteljahrhundert fand die Gründungsversammlung im damaligen „Schlüssel“ statt. „Aber erst nach einer ganzen Reihe von Sitzungen“.

 Für den erkrankten Ortsvorsteher Emil Buschle sprang sein Stellvertreter, Ex-MdL Fritz Buschle, zum Jubiläumsabend ein und „aus der Stadt“ war dazu Mühlheims Zunftmeister Uwe Heßlinger zum Gratulieren gekommen. Der „rote Fritz“, der es wissen muss, brachte es gleich auf den Punkt: „Stetten war und ist ein Seefahrer-Dorf“. Anhand der mitgebrachten Seefahrer-Karte belegt er dies unter Beifall der proppenvollen und toll hergerichteten Halle.

Und dann folgten rund vier Stunden beste Unterhaltung, die fast ausschließlich von einheimischen Kräften gestemmt wurde, sieht man einmal von der schwungvollen Emminger Garde und den Hirsch-Buben, die mittlerweile zum 22. Mal für den musikalischen Part in Stetten sorgten, ab. Den beiden Obernarren Alexander Lux und Manuel Waizenegger durfte der Stettener Präsident Thomas Epple am Ende zurecht ein großes Kompliment machen: Ihnen ist es, zusammen mit ihren Akteuren gelungen, einen großartigen Abend auf die Bühne zu zaubern.

Schon beim Aufmarsch der Bachraiber wimmelte es von „Stars und Sternchen“ auf der wunderschön, von Heinrich Bladt und Manfred Schmuck gemalten Bühne. Und dann waren es die „Sorgen eines Programmchefs“ von Alex Lux, die neuformierte Emminger Garde oder die herzerfrischende Büttenrede eines Gastes aus Wiesbaden, die die närrische Stimmung nach oben trieben. Schließlich durfte das interessante „Stettener Dorfgschwätz“ der Damenriege beim Frisör nicht fehlen. Die VfL-Ringer sorgten mit einer Wrestling-Nummer und dem Sonderkorrespondenten Horst Schlämmer aus Grevenbroich für richtige Lachsalven.

Wie schnell die Zeit vergeht, ließen die Tanz-Mädels mit den Gründungsmitgliedern gemeinsam auf der Bühne, erahnen. Zum Teil stand da bereits die dritte Generation auf der Bühne. Nach dem listigen Wein-Sketsch von Manuel und Egon ging‘s dann langsam dem Programmende entgegen. Der MC (Madrigal Chor) mit „Aber mir roichts“ und dann alle Akteure auf der Bühne mit dem Stettener Heimatlied „Du bist das schönste Dorf im Donautal“ ließen die Stimmung schnell auf den Siedepunkt kommen.

Für die Hirsch-Buben war es dann ein Leichtes, die in närrischer Stimmung schwelgende Halle bis in den frühen Morgen des Samstags bei bester Stimmung zu halten.


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